Wer ein anderes Reiseziel wählt muss die Fahrt auch zahlen

vielleicht hat Liebe wirklich immer ihren Preis

Und wer immer sie will,er muss sie bezahlen.

Vielleicht zahlt der Freier so artig in Scheinen, um sich die restlichen Kosten zu sparen.

Ich zahlte mit dir. Andere mit ihrem Stolz, mit Flecken, Föten oder Narben.

So gerne hätte ich mit dem Freier getauscht, einen Fremden in mein Zimmer zitiert und mich mit niemandem um ihn gestritten.

Was sind ein paar Scheine gegen menschlichen Verlust?

So können wir lügen, es uns einfach gestalten.

Wir können neben einander her gehen und tun als würden wir nichts begreifen.

Doch ich habe auch dich geliebt. So sehr, das ich dir meine Liebe gönnte.

Du erträgst nicht ihn an meiner Seite zu sehen.

Für dich ist er das Letzte.

So zahlt also jeder mit dem was er liebt aber entbehren kann oder sollte.

Die Belohnung das klassische Lebensglück, das was die Gesellschaft „die Wahre“ Liebe nennt.

Ich winke deinem fortfahrenden Schiffe zu und hoffe du mögst sicher stranden.

All zu bald brauch ich nicht auf dich hoffen.

Du warst eine meiner besten Freundinnen. Doch der Mann wiegt wohl mehr als das.

Liebe war noch nie sehr fair, ich danke und entschuldige mich.

Für unsere Träume, die platzten.

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Auf eine Zigarette mit mir selbst

Hast du kurz noch Zeit?

Ich weiß, es ist schon spät… und auf unsere letzten Gespräche hättest du gut verzichten können.

Nur ich hab da was übersehen…..

Ich bin gut darin dir vorzuhalten, wie schlecht deine Noten sind, wie unorganisier, unordentlich und müde du oft bist. Und auch Heute hast du wieder weniger geschafft als du dir vorgenommen hast.

Aber lass uns bitte jetzt mal kurz nicht wütend auf einander sein. Mir fehlt die Kraft dazu und dir sowieso…

Lass uns bitte mal zurück schauen.

Weißst du noch? Es ist nicht lange her. Du dachtest du würdest keinen abschluss schaffen. Danach hattest du Angst, du würdest deinen Ausbildungsplatz nicht bekommen und jetzt bist du da. Du dachtest auch, du könntest niemals einen Hund an deiner Seite haben, geschweige denn alleine wohnen. Hast du jeh wirklich daran geglaubt, das man dich lieben kann? Du hast in deinem inneren Auge gesehen, wie du obdachlos wirst oder vom Staat leben musst. Hattest Angst auf Drogen hängen zu bleiben oder einfach nie wirklich was zu machen, das du gerne tust.

Sieh dich an! Deine Wohnung ist nicht ordentlich aber du lebst in ihr. Deine Hündin ist auch jetzt gerade mit dir draußen, drinnen warten zwei Katzen auf dich. Die Berufsschule fällt dir noch etwas schwer aber erinner dich wie überfordert du am Anfang auf dem Internat warst, du hast deinen Realschulabschluss geschafft. Erinner dich, in wie vielen toxischen Beziehungen du warst und wie oft am Tag hast du an Suizid gedacht? Weißt du noch, wie wenig du geschlafen hast? Jetzt bist du genervt, weil du so spät noch draußen statt im Bett bist. Ironisch, nicht wahr? Wenn das Kind, das du damals warst dich jetzt sehen würde, es hätte jeden Grund um seine Träume zu kämpfen, denn du hast sie erfüllt. Du weißt was es heißt barfuß auf Scherben zu wandern und doch beschwerst du dich Heute über die einzelnen Splitter auf deinem Weg. Du warst schon immer schlecht darin gut zu dir zu sein. Du willst ausreichen, anderen gefallen.. Sie werden dich nie ernst nehmen, solange du der Art unsicher bist und dir auf dem Weg es ihnen recht zu machen andauernd die Füße brichst.

Du bewunderst sie dafür, das sie sind, wie sie sind. Warum erlaubst du dir nicht zu sein wer du bist? Dein Leben ist nicht geordnet, wrum wundert es dich, das du es nicht bist? Deine Schullaufbahn war immer schon schwierig, warum sollte es dir jetz so leicht fallen?

Aber du weißt wie es geht! Du hast gelernt in den guten Phasen aufzuräumen, hast gelernt dir Zeit zu geben um Systeme zu verstehen, hast gelernt dich über kleine Erfolge zu freuen. Und nun bewundere dich einmal selbts, einfach nur dafür, das du bist, wer du bist!

Die Zigarette verglüht langsam und ich weiß, die Zeit der netten Worte sind um. Du trägst mehr in dir als du dir eingestehst und nun gesteh dir endlich ein, das der Grund, dich zu hassen, den du seit Jahren so verzweifelt suchst vielleicht einfach nicht existiert.

Versteh mich nicht falsch, mir fällt es schwer, dich zu mögen und ich sehe all deine Fehler und ich weiß das auch du sie bestens kennst. Aber nimm es einmal an. Es hat sich gelohnt weiter zu gehen. Du bist dir näher denn jeh.

Du hast nie daran geglaubt, das du 18 wirst. Bald wirst du 20. Du bist weiter gekommen und es wird immer weiter gehen.

Wir sind stark genug um Ziele zu erreichen also hör bitte, bitte niemals auf zu träumen! Dein heutiges Leben war damals nicht mehr als eine Idee.

Das zu reale Märchen oder: die Prinzessin, wie sie im Buche steh

Sie ist Prinzessin, wie sie im Buche steht : Hübsch aber bescheiden, schlau aber nicht altklug, selbstbewusst und trotzdem süß und sie hat jede Menge Charme.

Das ist sie, denn sie hat das Buch gelesen. Besser noch: sie hat es auswendig gelernt. Kann es vor und rückwärts aufsagen. Sie weiß, wie man ein Land animiert „ich will Sie heiraten“ zu sagen.

Sie glaubt fest daran und doch – doch ist da ein kleines Pochen, ganz leise, doch bestimmt merkt sie es pochen unter dem Korsett.

Sie hat auch eine Geschichte, doch die darf man nie erzählen.

Sie begrub in ihrem Herzen, was der Drache mit ihr die ganze Nacht gemacht hatte.

Der, der sie einmal heiraten würde, müsste alle ihre Flüche mittragen. All das darf man ja nicht erzählen… Prinzessinnen werden von Drachen geholt oder sie werden ihnen zugeführt. Was Drachen aber mit Prinzessinnen machen will keiner hören!

Daher lernen Prinzessinnen auch, dass sie niemals über das reden dürfen, was der Drache mit ihnen gemacht hat.

So hat es zu sein.

Sie hat schön und fröhlich zu sein.

Doch in ihr pocht es. Sie hat Angst es könnte ausbrechen, denn es Gewallt über sie.

Prinzessinnen sind nie wütend. Und sie setzen sich nicht zur wehr. Sie haben leichte Beute zu sein. Darum brauchen sie auch immer den ritterlichen Prinzen als Retter in der Not.

Die Befreier und Helden sind das Gift der Weiblichkeit von Prinzessinnen.

Sie hat nie gelernt wie stark sie ist, doch wie stark er sein kann schon…

Ihr Vater hat den Parcours gebaut. Nur der schnellste, stärkste, klügste sollte sie bekommen als Braut. Alle reden von dem Fluch der schlafenden Prinzessin…. Doch sie schläft nicht. Sie liegt im Bett und Alpträume suchen sie heim…. Sie glaubt nicht an den kühnen Ritter. Sie hat Angst vor ihm und wäre sie nicht zu müde, so würde sie aus der Burg fliehen.

Und der Ritter kommt und küsst sie, um sie zu wecken und sie stellt sich schlafend und er nimmt sich was ihm versprochen ward. Sie flüchtet sich in Träume, die man ja braucht, wenn die Wirklichkeit einem kein Zuhause gibt. –

Man könnte sie ja mal fragen, wie gerne sie Prinzessin ist und ob ihr Schloss noch Türen hat, die nach Draußen führen. Sie wird, weil sie eine Prinzessin ist, keine Geschichten erzählen, obwohl diese berühren könnten. Zu Prinzessinnen wird man nicht einfach so gelassen und zu denen, die von einem Drachen entführ und gerettet und von Prinzen und Rittern wach geküsst worden sind erst recht nicht.

Sie wurde eingewiesen. Die Türen sind meistens verriegelt, bis die Wächter sie zum Spaziergang aufschließen. Sie hatte versucht dem Schloss zu entrinnen, denn jeder noch so große Palast wird zu klein, wenn Monster in ihm wohnen.

Mit einer Prinzessin, die ihr Schloss verschmäht, kann doch etwas nicht stimmen. In einer Zeit, in der die Märchen real sind, ist nicht das Schloss verflucht, sondern die Personen dort drinnen.

Schrei in dein Kissen, doch erstick nicht dabei

Wohin soll das hier führen? Ich seh den Abgrund so deutlich und ich will da nicht hin. Ich kenne ihn schon. Er verspricht mir lauter Dinge, die er niemals halten wird. Er verspricht Ruhe doch er hinterlässt nur Krieg. Wo soll das hier hinführen? Ich spüre den Schmerz noch so deutlich, wie als kind. Ich erlebe meinen Ekel und meine Scham. Ich fühle den ganzen Müll von vor Jahren. Immer und immer wieder. Sie glauben doch nicht ernsthaft, es würde einfach so verschwinden?
Es nagt an mir als wäre ich ein Knochen doch ich kann mein Fleisch sehr deutlich spüren. Was soll es helfen, all das weiter zu durchleben? Was hat das bitte mit Verarbeitung zu tun? Wie soll ich weiter gehen, wenn ich doch immer wieder zurück gezogen werde und in alten Schleifen hänge. Wie stellt ihr euch das vor? Ich bin 10, ich bin 12, ich bin 15, ich bin 18, 25 und ich bin 30 jahre alt. Alles in einem. Ich wache auf weil ich keine Luft mehr bekomme, mir wird heiß und kalt. Ich schlafe nicht ein, weil ich kaum atmen kann, Schnappartmung, Heulkrämpfe, alte Filme, alte Erinnerungen, altes Leid. kein Boden unter den Füßen, mein Bett ist mein Feind. Kein halt, keine schützende Hand, niemand der da ist…. und doch schreie ich nach Hilfe. Armselig heulend, schreiend und sabbernd, dabei krampfhaft zuckend, beiß ich in mein Kissen. Kannst du mir jetzt bitte sagen, was dass bringen soll!?
Klar, es ist weniger geworden, bzw seltener. Aber wenn man nur noch ein mal die woche missbraucht wird und nicht mehr jeden tag, dann ist das halt immernoch nicht gut…
Woher soll ich denn Kraft nehmen? Wenn scheinbar nichts reicht. Wenn alles Gute auch was schlechtes hat. mein Professor glaubt an mich, doch er könnte irren. Mein Freund liebt mich, doch was wenn er aufhört? Ich kämpfe, doch wer weiß wie lange!? Wann fange ich an, in einer Beziehung zu leben, statt in Abhängigkeit? Wann fang ich an zu schlafen, statt zu weinen? Wann bekomme ich endlich wieder Luft? Wann fange ich an mich zu akzeptieren oder zu puschen, statt mich runter zu machen? Wann lerne ich wieder zu vertrauen und ab wann fühl ich mich nicht mehr benutzt? Wann höre ich auf, alte Kontakte aufzusuchen, nur weil ich dort nichts mehr erbauen muss und alles schon da ist?

Was, wenn alles zeitgleich zerbricht?
Jeder mensch den ich kenne und mag hat genug gute Gründe mich zu hassen… Was wenn alle zeitgleich erwachen?
Fakt ist: ich will das es aufhört ohne das ich aufhören muss.

Wie sehr kann man sich selbst verletzen?

Wie sehr willst du dir schaden?

Wie oft dir Arm und Bein aufschneiden? Willst du das sie dir die Dienste versagen?

Wie sehr kann man sich hassen?

Wen siehst du, wenn du in den Spiegel blickst?

Ein junges Mädchen mit wachen Augen, süßem Lächeln und verlorenem Blick

Glaubst du, du findest jeh den Weg zurück?

Was kann man so tief vergraben, das all die Narben es nicht verraten?

Und wozu hast du gekämpft?

Für wen hast du dich so tapfer geschlagen?

Was hast du erreichen wollen und wo bist du jetzt?

Ich sehe die Einschnittstellen und ich weiß das sie nie wieder heilen.

Tust du dir am Ende dieses Leben auch nur noch aus Selbsthass an?

Was hält dich hier, du verlassenes Kind.

Was ließ dich das Messer so dicht an der Pulsader vorbei ziehen?

Ich weiß, all das darf man nicht fragen.

Man hat zu fragen warum du dich schnittst.

Man hat zu fragen was dein Leben denn so schwierig macht.

Und warum so ein hübsches Mädchen derart schlimme Wunden hat…

Aber all das frage ich nicht. Weder dich, noch mich.

Wie hast du überlebt und warum tust du es noch?

Ist in dir doch noch etwas geblieben, das du heimlich liebst?

Was in dir ist es, das dauernd das Messer zieht?

Hast du noch die Sehnsucht zu leben?

Was ist es, wonach wir alle streben?

Wofür wir diese Wunden tragen und uns nicht einmal beklagen.

Als wärest es tatsächlich du.

Die Welt hat dich so sehr entstellt.

Du lächelst und sagst,das man schon mal fällt.

Wir alle haben unsre Narben, manche sind sichtbar, andere nicht.

Wir stellen so gerne Fragen, nur nicht uns selbst.

Also sag mir, was dich hier hällt.

Aber warum muss ich schreiben?

Ich hab von Missbrauch geträumt. Das sagt sich so leicht und so angenehm, da das den meisten Menschen schon reicht. dann braucht man keine Details mehr erzählen und kann ganz in Ruhe duschen gehen.

Aber ich hab redebedarf. Ich möchte erzählen ob mir jemand weh tat oder wem anders, ich möchte erzählen was genau mein Traum war und was mich daran so erschrocken hat… nur ich kann es nicht. Das kommt weiß Gott nicht oft vor aber ich bin sprachlos und erschrocken. Hab mich unter der Dusche, dann im bad verkrochen. Wollte weder Rede noch Antwort stehehn und hatte wirklich Lust all dem aus dem Weg zu gehen. Doch es kommt ja immer mit.. es gibt ja keinen Fluchtweg außer den einen, den man mir nicht erlaubt also bitte Welt… Wenn ihr mich zwingt hier zu bleiben, dann lasst wenigstens zu das ich schreibe und frgat nicht so oft warum meine Texte nicht fröhlich sind.

Ich schreibe um gesehen zu werden, rede um gehört zu werden und trete auf um erlebt zu werden.

Wenn ihr wollt, gewähre ich euch Einblick in meine Welten.

Sorry, ich muss schreiben..

Hey, ich muss schreiben, da schreien derzeit nicht geht.

Ich weiß, es ist ätzend. Als wäre corona nicht schon schlimm genug, müssen irgendwelche „Künstler und „Poeten“ sich jetzt auch noch im Internet verbreiten und die Liss… die macht ja auch nie fröhliche Sachen.

Lieber versinkt sie in Melancholie, Trauer und Schmerz und am Ende fühlt man sich vielleicht sogar noch angegriffen..

Ich kann euch das nicht verübeln, meine Texte sind Dinge über die man sonst schweigt. Meine Texte sind schriften die man nicht stolz der Großmutter zeigt. was ich schreibe macht Angst. Vor enttarnung, vor Schmerz den man so schön verdrängt hatte. Und auch Angst davor mich mehr kennen zu lernen als einem vielleicht lieb ist. Mir macht es auch Angst, versteht mich nicht falsch. Auch ich denke darüber nach ob ich eines Tages in einem Bewerbungsgespräch nicht genommen werde, da jemand dieses eine Video sah.. Auch ich habe Angst man möge mich verurteilen und mich zum Monater erklären.

Aber sorry.. ich muss schreiben! Und ich muss mich mitteilen, ob auf Bühnen oder in dem Blog… Es ist nicht wichtig ob das hier jemand ließt. Es ist nur wichtig, das es jeder lesen kann. Fragt mich nicht warum. Wenn ihr es wisst, erzählt es mir.